Über uns


Dieses Angebot haben Frauen zusammengestellt, die sich für geflüchtete Mädchen und Frauen in Hamburg engagieren wollen. Für Privatpersonen und Vertreter*innen von Institutionen, die sich materiell, tatkräftig oder ideell engagieren möchten, stellt diese Website Kontakte zur Verfügung. Sie gibt einen Überblick über Angebote, die sich speziell an geflüchtete Frauen und Mädchen richten. In einem zweiten Schritt kann die Seite auch geflüchteten Frauen und Mädchen selbst Orientierung geben.

Unsere Bitte zur Mitarbeit

Diese Webseite wird nur hilfreich sein, wenn sie genutzt wird. Dafür brauchen wir Ihre Mithilfe. Wenn Sie Projekte betreuen, die sich an geflüchtete Mädchen und Frauen richten, schicken Sie uns bitte Informationen! Teilen Sie uns gern auch Veränderungen mit, um diese Seite aktuell zu halten. Danke!

Der Hintergrund von Frauen für Hamburg

Ausgehend von der Initiative Refugees Welcome Karoviertel enstand im November 2015 der Wunsch nach einer hamburgweiten Frauen-Vernetzung – ein erstes Treffen mit etwa 100 interessierten Frauen folgte:

  • Frauen, die sich privat oder beruflich engagieren wollen,
  • Frauen, die bereits in der sozialen Arbeit mit Mädchen und Frauen tätig sind,
  • Frauen, denen Rechte, Schutz und Bedürfnisse insbesondere aktuell von geflüchteten Mädchen und Frauen wichtig sind,
  • Frauen, denen es wichtig ist, die besondere Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Aus dem Auftakttreffen entwickelten sich neue Ideen für Angebote und Initiativen, wie etwa der „Empower Van“: Ein Kleinbus, der Hamburger Flüchtlingsunterkünfte anfährt. Eine Mitarbeiterin bietet auf diesem Weg mobil niedrigschwellige Beratung für Frauen und Mädchen an.

Ein weiteres Ergebnis der Zusammenarbeit ist dieses Onlineangebot. Denn: Speziell zu den Interessen und Bedürfnissen von und Angeboten für geflüchtete Mädchen und Frauen fehlt es an Vernetzung. In Hamburg gibt es mittlerweile einige professionelle und bedürfnisorientierte Projekte für geflüchtete Frauen – und viele Hamburger*innen, die helfen möchten. Bislang konnten wir kein anderes Angebot finden, das für diese Themen Transparenz und Überblick bietet.

Die Politik

Das Engagement vieler Frauen ist entstanden aus der Einsicht in die Notwendigkeit und dem Wunsch, selber zu handeln. Zudem aus der Beobachtung, dass der Staat, bzw. hier die Freie und Hansestadt Hamburg, die eigentlich für diese Aufgaben zuständig ist, diesen nicht gewachsen ist – noch gewachsen sein möchte, so ließe sich anhand der bisherigen Hilfestellungen mutmaßen.

Jeder Mensch hat das Recht auf ein würdevolles Leben in Sicherheit. Wir unterstützen die politische Forderung nach dem Recht auf Bewegungsfreiheit und selbstbestimmte Entwicklung für alle Menschen. Kein Mensch ist illegal.

Da wir uns im feministischen Kontext verstehen, gilt unser Augenmerk insbesondere Mädchen und Frauen, die von den Auswirkungen des Neoliberalismus weltweit immer noch einmal besonders betroffen sind.

Vielen Dank

Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei pro:fem, dem Verbund Hamburger Frauen und Mädcheneinrichtungen e. V., der diese Webseite unterstützt.